Vita

Schon in jungen Jahren interessierte ich mich für die Arbeit mit Menschen. So leitete ich mit 15 Jahren schon das Kindertraining meines Karate-Vereins und engagierte mich jahrelang auch als mentale Trainerin für Kinder im Karatewettkampf. Lange Zeit suchte ich zwischen Hochleistungssport und Sprachstudium nach der richtigen beruflichen Orientierung. So folgten Jobs mit Kontakt zu Menschen wie Kundenbetreuerin in einem Tonstudio, Flugbegleiterin und nicht zuletzt Pferdekommunikatorin. In der Arbeit mit Pferden entdeckte ich schnell, dass nicht die Pferde, sondern die BesitzerInnen das Problem waren und begann schon dort erfolgreich mit dem Training von Körperbewusstsein und mentalem Fokus. Als Flugbegleiterin lernte ich, für Menschen da zu sein, die mir in Stresssituationen in Erregungszuständen begegneten. Ich merkte, dass meine Stärke darin lag, mit ruhiger Art, für einen gefühlt sicheren Raum zu sorgen.

Die Verbindung zwischen Körper, Seele und Geist war es, die ich sehr früh durch das Karatetraining für mich als die Basis für eine gute mentale Stabilität entdeckte. Dennoch legte das Leben mir viele Steine in den Weg, was mich dazu brachte, meine Themen auf verschiedenste Weise intensiv zu bearbeiten. Die heilsame Erfahrung mit der Holotropen Atemarbeit gab letztendlich den Ausschlag, eine professionelle Ausbildung als Therapeutin zu machen. Ich erfuhr sehr viel über meine innere, organismische Heilkraft und die Tatsache, dass wir im Grunde alles in uns haben, was wir zum Heilen brauchen, wenn wir die richtige Unterstützung erfahren.

Durch meine Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie an der Deutschen Heilpraktikerschule in Bonn (2016-2018) lernte ich die Gestalttherapie kennen und lieben. Im Januar 2017 begann ich am Institut Eichgrund für Integrative Gestalttherapie in Groß-Umstadt eine 4-jährige Ausbildung zur Gestalttherapeutin. Meine Lehrtherapie für die Gestaltausbildung absolvierte ich von 2017-2019 bei dem Gestalttherapeuten Fritz Wagner, dessen Hauptaugenmerk auf der eigenen Resonanz als therapeutische Intervention gerichtet ist. Seit fünf Jahren mache ich praktische Weiterbildungen in der Holotropen Atemarbeit (seit 2014 über 300 Stunden Selbsterfahrung und Hospitationen bei einzelnen Modulen bei Grof Transpersonal Training und HA-Praktiker Sean Blackwell) und nutze wesentliche Aspekte hieraus, um sie für die von mir für therapeutische Zwecke entwickelte Atem-Selbsterfahrung einzusetzen.

 
 
 
 
 
Heilpraktikerin für Psychotherapie